Tatkräftig angepackt – Einsatz im Rosenpark

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16 Mitarbeiter der Kölner Bank waren für den guten Zweck im Einsatz und haben dafür einen Tag lang Computer und Kugelschreiber gegen Hammer und Pinsel getauscht. Im Rahmen der Aktion verschönerten sie den Garten im Seniorenhaus Rosenpark. Agnes Kolberg, Leiterin des Seniorenhauses, über die Bedeutung des Freiwilligentags der Kölner Bank.

Wie kam es zu der Idee, einen „Garten der Begegnung“ zu schaffen?

Agnes Kolberg: Unsere Gartenanlage war in die Jahre gekommen und bot keine Möglichkeit, sich gesellig zusammenzusetzen oder in Ruhe ein Buch zu lesen. Auch für unsere gesundheitlich eingeschränkten Bewohner fehlte es hinsichtlich Wegesicherheit, Mobilität oder auch Demenzerkrankung einfach an allem. Der Wunsch nach einem vielfältig nutzbaren Garten wuchs.

 Wie wird der Garten von den Bewohnern des Rosenparks angenommen?

Nach anfänglicher Skepsis, hinsichtlich Lautstärke und Realisierung, wuchsen die Neugier und das Interesse. Besonders jetzt, wo alles grünt und blüht, findet der Garten viele Anhänger. Unsere Senioren erfreuen sich an der Blütenpracht und treffen sich mit anderen Bewohnern. Zudem finden hier therapeutische Treffen mit Demenzkranken statt.

Senioren am Keybord

Mitarbeiter der Kölner Bank eG im Seniorenhaus Rosenpark.

Inwiefern sind die Senioren in dessen Gestaltung und Pflege involviert?

Die gemeinsam mit der Kölner Bank angelegte Hochbeete ermöglichen es, ganz nach Belieben im Sitzen oder stehend zu arbeiten. Für alle Hochbeete haben wir mittlerweile Beetpatenschaften vergeben. Die Paten bepflanzen und dekorieren die Beete. Wir unterstützen diese, indem wir Pflanzen oder Blumenerde besorgen und mit Fahrgelegenheiten. Den Rest organisieren die Beetpaten selbstständig.

Was haben Sie an der Zusammenarbeit mit den Freiwilligen der Kölner Bank besonders geschätzt?

Vor dem ersten Treffen fragten wir uns, was auf uns zukommen würde und ob unsere Wünsche so realisierbar waren. Als dann die Freiwilligen der Kölner Bank hier eintrafen, war alles wie verflogen. Es war eine unglaublich nette und hoch motivierte Truppe. Alle haben zusammen angepackt, gebuddelt und gewerkelt und natürlich auch zusammen Pause gemacht, wobei man sich im Gespräch näher kennenlernen konnte. Wir haben enorm viel gelacht und einen besonderen Tag zusammen erlebt.


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