Das Geheimnis ist die Sauce

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Die „natürlich wir“-Party der Kölner Bank wird rund um Deutschlands berühmteste Imbissbude stattfinden: die Wurstbraterei. Diese ist bekannt aus der Schlussszene des Kölner Tatorts. Wir haben mit Ralf Jäger, Betreiber der Braterei und kölsches Original, gesprochen, der auch im Tatort die Würste brutzelt. Er wird bei der Party vor Ort sein, um die Gäste persönlich zu bekochen.

Die Currywurstbude aus dem Kölner Tatort

Die Currywurstbude aus dem Kölner Tatort

Wie kamen Sie eigentlich dazu, einen Imbiss zu betreiben?

Die Vosens, die Familie meiner Frau, sind schon seit Ewigkeiten im Schaustellergewerbe unterwegs. Als wir uns vor über 20 Jahren kennenlernten, bin ich dann mit eingestiegen. Ich wurde also vom „Privaten“, wie man im fahrenden Gewerbe sagt, zum „Schausteller“. Und längst ist das Ganze zu meiner eigenen Leidenschaft und Lebensaufgabe geworden.

Wie wurde Ihre Wurstbraterei zu einer kleinen Berühmtheit?

Der Imbiss ist über ein halbes Jahrhundert im Besitz der Vosens und wurde schon auf unzähligen Straßen- und Schützenfesten, Kirmessen, auf Trödelmärkten und Feiern eingesetzt. Eigentlich auf der Suche nach einer Kegelbahn, stieß die Requisite vom Tatort vor gut 14 Jahren auf unsere Wurstbraterei. Der Entschluss, diese in die Kultsendung zu integrieren, war dann schnell gefasst. Seitdem essen die beiden Kölner TV-Kommissare Ballauf und Schenk in der Schlussszene am Deutzer Rheinufer an unserer Braterei Pommes und Currywurst. Und ich bin immer dabei.

Und wie erleben Sie die Dreharbeiten?

Für den Dreh der Tatort-Schlussszene sind wir mit der Wurstbraterei immer einen Tag pro Folge im Einsatz. Und das dauert manchmal 14 Stunden. Trotzdem macht es großen Spaß, denn mittlerweile kennen wir die Darsteller und die Crew auch persönlich gut. Und wenn wir bei den Dreharbeiten mal im Schnee versinken, freuen sich alle über unsere Currywurst mit Pommes. Das nächste Mal sind wir im Oktober wieder für Ballauf und Schenk im Einsatz.

Was ist das Geheimrezept für Ihre Currywurst?

Das Geheimnis ist die Sauce, die meine Schwiegermutter vor vielen Jahren erfunden hat. Bis heute wird sie unverändert so gekocht. Mehr verrate ich nicht. Das Rezept ist geheim, und nicht einmal ein berühmter Fernsehkoch konnte es mir entlocken. Aber probieren geht: Entweder am Kap am Südkai, wo unsere Bude bis zum Herbst steht, oder bei der Party der Kölner Bank am 6. September.


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